Einfach nur DANKE sagen …

Liebe Ehrenamtliche und Freunde von Hospiz,

hinter uns liegt ein gefülltes, anstrengendes, arbeitsreiches, aber auch erfolgreiches Jahr.

Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die sich auch im letzten Jahr wieder selbstlos und aufopferungsvoll für die gemeinsame Sache eingesetzt haben.

Unseren Dank möchten wir auch allen unseren Spendern, Förderern,  Partnern und Freunden von Hospiz aussprechen. Ohne Sie wäre vieles nicht möglich, Sie helfen uns, den Rahmen zu schaffen für unsere Arbeit.

Wir wünschen Ihnen und den Menschen, die Ihnen nahe stehen, ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Und wir freuen uns sehr, die vielen großen und kleinen Herausforderungen des kommenden Jahres auch mit Ihrer Unterstützung zu meistern.

Hospizverein Kronach e.V.

Koinor-Horst-Müller-Stiftung spendet erneut für den Hospizverein Kronach

Die Spende wurde vom Stiftungsrat-Vorsitzenden Michael Schulz und Stiftungsrat Jürgen Wittmann im Kronacher Hospizbüro übergeben. Beide zeigten sich beeindruckt vom so segensreichen Hilfs- und Beratungsangebot des Hospizvereins Kronach, den die Koinor-Horst-Müller-Stiftung bereits in der Vergangenheit schon mehrfach mit großherzigen Spenden bedacht hatte.

Die größte war 2012 über 7.000 Euro. „Ohne dieses Geld wäre uns die Anstellung einer hauptberuflichen Koordinatorin nicht möglich gewesen. Das war für die Anstellung existenziell“, würdigte der Vorsitzende des Hospizvereins Kronach, Dr. Peter Witton. Die letzte Spende der Stiftung von 2.500 Euro floss in eine neue EDV-Ausstattung. Da der bisherige Computer nicht kompatibel mit dem neuen Programm war, musste Kassier Frank Schuberth beispielsweise die Mitgliederverwaltung daheim am Computer erledigen und alles mit nach Hause nehmen. Der neue Computer stellt zudem eine Arbeitserleichterung für die neue hauptberufliche Koordinatorin Annette Hümmer dar. Die Computerausstattung soll nun mit der erneuten Spende mit einem Beamer ergänzt werden. Dieser wird vor allem für Ausbildungszwecke für neue Hospizbegleiter verwendet, aber auch für Gruppenstunden und andere Veranstaltungen des Hospizvereins. Dafür bedankten sich Dr. Peter Witton, Frank Schuberth, 2. Vorsitzende Anja Männl wie auch Annette Hümmer herzlich.

Dr. Witton erläuterte bei der Spendenübergabe den vielfältigen Aufgabenbereich des Hospizvereins, dessen Schwerpunkt die Begleitung Schwerstkranker und Sterbender bildet. Die Säule des Vereins stellen die ehrenamtlichen Hospizbegleiter dar, die eine umfassende neunmonatige Ausbildung erfahren. Diesen kommt nun mit der Anschaffung des Beamers die Spende im Besonderen zugute. Laut der Hospizkoordinatorin verfüge man derzeit über 33 ausgebildete Hospizbegleiter, die jedoch nicht immer alle zur Verfügung ständen. So pausierten immer rund zehn von ihnen – aus beruflichen, gesundheitlichen oder privaten Gründen. „Es ist wichtig, dass diese im Kopf frei sind“, sprach sie aus Erfahrung. Erfreulicherweise gehen von den elf Teilnehmern des letzten Kurses neun in die Begleitung.

Dr. Witton verwies auch auf die enge Verbindung Hospizverein und spezialisierte ambulante Palliativversorgung. Der Hospizverein hat einigen Begleiterinnen die Ausbildung zur Palliativfachkraft ermöglicht. Durch ihr Fachwissen können sie bei besonderen Fragen beratend zur Seite stehen. Schwerpunkte sind Beschwerdelinderung, vor allem von Schmerzen und anderen unangenehmen Begleiterscheinungen der letzten Lebensphase, die psychosoziale Begleitung sowie der Beistand für den Sterbenden und seine Angehörigen als auch die spirituelle Begleitung beziehungsweise Hilfe bei der „Sinnsuche“. „Menschliche

Zuwendung und eine optimierte medizinische Versorgung rund um die Uhr – Das ist unsere Antwort auf die Todesspritze“, erklärte der Vorsitzende.
Michael Schulz und Jürgen Wittmann freuten sich über die sinnvolle Verwendung der Spende. Als „Kinder der Region“ fühle man sich insbesondere der Region verpflichtet. So werden gleichermaßen verschiedene Institutionen in Kronach und Lichtenfels bedacht. In Kronach waren dies bislang schon des Öfteren „1000 Herzen für Kronach“, die Lebenshilfe Kronach oder eben der Hospizverein. „Wir können nicht alle Wünsche befriedigen. Aber was uns für unsere Region möglich ist, machen wir gerne. Wenn wir auf den Staat warten, warten wir lange“, betonte Schulz. 1953 gründete Horst Müller das Unternehmen Koinor Polstermöbel in Michelau. Aus unternehmerischem Erfolg und der Bekenntnis zum sozialen Engagement, wurde 2000 die „Koinor-Horst-Müller-Stiftung gegründet. Die Stiftung wird von einem Stiftungsrat geleitet und vom Stiftungsvorstand gemanagt. Man trifft sich mehrmals unters Jahr. Beschlüsse über die Zuwendungen erfolgen demokratisch. Die Stiftung befindet sich, so Schulz, nach dem Tod des Stifters vor zwei Monaten in einer Umbruchphase beziehungsweise in einem Findungsprozess. Hierbei seien auch neue Ideen im Gespräch, die man hoffentlich bereits 2016 zumindest zum Teil verwirklichen könne. hs
Hospiz macht Schule: Im Rahmen der Spendenübergabe erläuterte Hospizkoordinatorin Annette Hümmer das Projekt „Hospiz macht Schule“. Dieses Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, durch eine Woche Unterricht an Grundschulen gerade Kindern das Thema „Tod und Sterben“ auf sensible Art und Weise näher zu bringen – so beispielsweise bereits an der Lucas-Cranach-Schule. Bei Interesse können sich weitere Schulen gerne beim Hospizverein melden. Internet: Weite Infos, Angebote und Termine des Hospizvereins Kronach gibt es auch unter www. hospizverein-kronach.de

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Bild: (von links) Hospizkoordinatorin Annette Hümmer, Vorsitzender Dr. Peter Witton, Kassier Frank Schuberth, Stiftungsrats-Vorsitzender Michael Schulz, Stiftungsrat Jürgen Wittmann und 2. Vorsitzende Anja Männl im gemeinsamen Gespräch bei der Spendenübergabe.